Schulsystem

Jedes Bundesland ist für die Schulbildung eigenverantwortlich zuständig. Schularten und Schulabschlüsse tragen somit unterschiedliche Bezeichnungen.

Seit August 2018 können sich die Schüler in Sachsen an einer Gemeinschaftsschule für mehrere Schulabschlüsse qualifizieren. Dadurch entsteht ein längeres gemeinsames Lernen.

In der Regel beginnt für alle Kinder die Schulpflicht, wenn sie das sechste Lebensjahr nach einem bestimmten Stichtag in dem jeweiligen Bundesland erreicht haben. Mindestens für zehn Jahre muss in Deutschland die Schule besucht werden, wobei man hier von Schuljahren und nicht von Klassen spricht. Die Schulzeit ist die wichtigste Zeit zum Lernen und Leben.

Anhand der Infografik können Sie sich einen Überblick über die verschiedenen Bildungswege in Sachsen verschaffen.

Zeichnen Sie den Bildungsweg mit Ihrem Kind gemeinsam auf und erhalten Sie mithilfe unserer Checkliste kurze Hinweise zu den jeweiligen Stufen im Bildungssystem.

 

  • Kindertagesstätte (KiTa)

    Das Eintrittsalter für die Kindertagesstätte ist gesetzlich geregelt, so dass jedes Kind ab dem 3. Lebensjahr einen Anspruch auf einen Betreuungsplatz hat. Ab dem 1. Lebensjahr können Sie als Eltern einen Krippenplatz für Ihr Kind in Anspruch nehmen.

    Der Besuch einer KiTa ist die Vorstufe und Vorbereitung für die Einschulung.

  • 6 bis 10 Jahre – Primärstufe

    Egal, ob das Einschulungsalter bei fünf, sechs oder sieben Jahren liegt – die kommenden Abc-Schützen sind gut auf die Einschulung vorbereitet.

    Kinder besuchen die Grundschule (Primärstufe) in Sachsen von der 1. bis zur 4. Klasse, erlernen Zusammenhänge sowie Hintergründe zu erkennen und auch selbst zu erklären.

  • 10 bis 16 Jahre – Sekundarstufe I

    Nach Beendigung der Grundschulzeit erfolgt der Wechsel auf eine Oberschule, Gemeinschaftsschule oder auf ein Gymnasium.

    Daher stellt sich am Ende der Grundschulzeit oft die Frage nach der richtigen Entscheidung für die weitere Schullaufbahn. Welche Schulart Ihr Kind besuchen möchte, hängt von vielen verschiedenen Faktoren ab.

  • Ab 16 Jahre – Sekundarstufe II

    Jetzt haben die Jugendlichen für ihren weiteren Werdegang mehrere Möglichkeiten.

    Wer gern eine duale Ausbildung beginnen möchte, muss sich nach Abschluss der Pflichtschule bei einem geeigneten Unternehmen um einen Ausbildungsplatz bewerben.

    In der Regel beginnt die Ausbildungszeit am 1. August oder zum 1. September. Informieren Sie sich im Vorfeld über die jeweiligen Bewerbungsmodalitäten.

    Neben der klassischen dualen Berufsausbildung ist auch die rein schulische Ausbildung – zum Erzieher – an einer Berufsfachschule möglich. Jede Schule hat feste Anmeldefristen, daher ist es wichtig, sich rechtzeitig auf der Schul-Homepage zu informieren.

    Bei sehr guten Leistungen steht dem Abitur an einer weiterführenden Schule nichts im Wege.

Sie möchten gern mehr Informationen erhalten?

Wir geben Ihnen einen Einblick zu den einzelnen Schulformen für Sachsen und Thüringen und hilfreiche Tipps rund um das Thema Bewerbung.