Fit durch den Tag

Körperliche Aktivität ist ein wichtiger Baustein für ein Leben in Gesundheit. Regelmäßige Bewegung wirkt auf den ganzen Körper.

Auch wenn wir uns auspowern, macht Bewegung den Kopf frei und wir fühlen uns ausgeglichen, weil wir unserem Körper etwas Gutes getan haben.

Und trotzdem ist es manchmal gar nicht so leicht, sich aufzuraffen.

Motiviere dich trotzdem. Jede Bewegung ist besser als keine Bewegung! Und wenn du den Sport clever in deinen Alltag einbaust, kostet er nichts und kann sogar Zeit sparen. Unsere Checkliste soll dich inspirieren und dir dabei helfen. 

Hier findest du acht Gründe, warum sich regelmäßige Bewegung lohnt: 

  • Rundum fit 
    Regelmäßige Bewegung stärkt Herz, Kreislauf, Muskeln und Gelenke.
  • Besser drauf
    Du wirst gelassener und die Stimmung geht bergauf.
  • Ganz entspannt
    Sport hilft beim Abbau von Stress.
  • Voll konzentriert
    Dank Workout läuft das Gehirn auf Hochtouren.
  • Seltener verschnupft
    Regelmäßige Bewegung macht auch das Immunsystem fit.
  • Immer hellwach 
    Nach dem Sport schläft man besser.
  • Besser in Form 
    Je mehr man sich bewegt, desto rascher purzeln überzählige Pfunde.
  • Natürlich schön
    Sport regt die Durchblutung an. Davon profitiert auch die Haut: Sie bleibt länger jung.

Auch in der Entwicklung von Kindern und Jugendlichen spielt Bewegung eine entscheidende Rolle. In den verschiedenen Entwicklungsphasen begünstigt körperliche Betätigung ein gesundes Aufwachsen.

  • Bewegung an der frischen Luft stärkt die Abwehrkräfte

    Es gilt als erwiesen: Kinder und auch Erwachsene, die regelmäßig an der frischen Luft sind, werden seltener krank. Ob es der Spaziergang durch den Park ist, ein Besuch zu Fuß bei Freunden oder die tägliche Gassirunde mit dem Hund – Hauptsache, wir sind an der frischen Luft. Und denk immer dran: Es gibt kein schlechtes Wetter, nur unpassende Kleidung. Übrigens trägt auch regelmäßiges Lüften zu einem geringeren Krankheitsrisiko bei.

  • Viel Bewegung mach Kinder schlau

    Viele Sportmediziner sind überzeugt: Würden sich die Kinder hierzulande mehr bewegen, könnten sie zum Beispiel in der PISA-Studie auch besser abschneiden. Je mehr Reize aus unserem Bewegungsapparat im Gehirn ankommen, umso besser kann sich das Gehirn entwickeln. Bewegung steigert also die Leistungs- und Lernfähigkeit von Kindern.

  • Sport verbessert die sozialen Fähigkeiten von Kindern

    Speziell bei Mannschaftsspielen lernen Kinder fürs Leben. Damit ein Spiel gelingen kann, sind Regeln notwendig. Fairness steht hoch im Kurs. In der Gruppe üben Kinder, Regeln einzuhalten und Rücksicht auf andere zu nehmen. Sie müssen z. B. warten, bis sie an der Reihe sind, einander im Spiel ausweichen und Bewegungen aufeinander abstimmen, damit ein gutes Team entsteht.

    Kinder lernen …

    • eine zielführende Kommunikation untereinander.
    • gemeinschaftlich für etwas verantwortlich zu sein.
    • ein Zusammengehörigkeitsgefühl zu entwickeln.
    • sich gegenseitig zu unterstützen.

    Auch das Durchhaltevermögen wird gestärkt. Doch selbst pure Bewegung hilft Kindern: So lernen sie beispielsweise durch das Toben Aggressionen abzubauen, mutiger zu werden und sich mehr zuzutrauen.

  • Bewegung sorgt für gute Laune

    Jeder Mensch hat gute und nicht so optimale Tage. Man muss auch nicht immer gute Laune haben. Allerdings sollten die trägen, lustlosen Tage nicht überhandnehmen. Hättest du gedacht, dass unser Gemütszustand mit unserer Bewegung zu tun hat?

    Deine Laune und dein Wohlbefinden werden maßgeblich von körperlicher Bewegung beeinflusst.

     

     

    Durch körperliche Aktivität schüttet der Körper Botenstoffe aus.

    • Serotonin macht gute Laune und reduziert Angstgefühle.

    • Noradrenalin stärkt das Selbstbewusstsein und kontrolliert den Erregungszustand.

    • Dopamin ist unser körpereigenes Belohnungssystem und verursacht Glücksgefühle.

    Ein gemütlicher Spaziergang reicht aus, um die Hirndurchblutung um 20 Prozent zu steigern, die Sauerstoffversorgung zu verbessern und Dopamin, den „Glücksbotenstoff“, auszuschütten. Außerdem werden schädliche Stresshormone abgebaut.

    Schon zehn Minuten Bewegung pro Tag heben die Stimmung und erhellen deinen Alltag. 

Bewegung tut uns also richtig gut. Doch wie kommt man eigentlich fit durch den Tag?

  • Tschüss, Verkehrsmittel! Von den Eltern bis vor das Schultor gefahren werden oder die Freunde mit der Straßenbahn besuchen – muss das sein? Wenn möglich, nutze Alternativen: Nimm das Rad oder gehe öfter zu Fuß. Zusätzlich schont das die Umwelt.
  • Treppe? Ja, bitte! Verzichte auf den Aufzug oder die Rolltreppe. Jedes Mal, wenn du Treppen steigst, geht es auch mit deiner Fitness aufwärts und es strafft Gewebe und Muskulatur.
  • Machst du mit? Gemeinsam macht Bewegung viel mehr Spaß. Ob du nun im Verein, im Fitnessstudio oder zu Hause Sport machst – suche dir jemanden, der dich unterstützt und motiviert.
  • Fitness nebenbei. Schlage zwei Fliegen mit einer Klappe. Schau deine Lieblingsserie vom Heimtrainer aus und nicht vom Sofa.
  • Trainer auf vier Pfoten. Hundebesitzer sind fein raus: Durch das tägliche Gassigehen ist für ein Mindestmaß an Bewegung schon gesorgt. Verlängere die Spazierrunde, wann immer es möglich ist.
  • Fitnesspausen. Statt mit dem Handy in der Hand am Platz zu sitzen, strecke dich und mache einen kurzen Spaziergang auf dem Pausenhof oder Betriebsgelände. Das hilft nicht nur deinem Körper, sondern auch deiner Konzentrationsfähigkeit.
  • Aufstehen. Wenn du viel sitzen musst, steh zwischendurch in den Pausen immer mal wieder auf. Das trainiert die Rücken- und Beinmuskulatur und regt den Kreislauf an.
  • Gesunde Routine. Lege dir ein paar gesunde Gewohnheiten zu: Telefoniere zum Beispiel, wann immer es geht, stehend.