Mach, was dir gefällt

Wie Pippi Langstrumpf einmal sagte: „Ich mach mir die Welt, wie sie mir gefällt …!“

Sie ist stark, klug, mutig und schlagfertig und dabei niemals respektlos. Sie ist nicht frech, sondern ehrlich, lieb, fürsorglich und hilfsbereit.

Warum eigentlich nicht einmal das tun, was dir gefällt?

Raus aus dem Hamsterrad! Wann hast du das letzte Mal etwas für dich getan oder die Dinge um dich bewusst wahrgenommen?

Was begeistert dich, was kannst du wirklich gut und wo willst du es einsetzen?

 

  • Trenne dich von Verpflichtungen

    Jeder kennt sie, jeder hat sie, jeder braucht sie und manchmal sind sie ganz schön anstrengend – unsere Verpflichtungen. Egal ob im privaten oder im beruflichen Bereich: Sie sind unsere Begleiter und sorgen für einen strukturierten Ablauf in unserem Alltag. Erstelle einen Wochenplan mit deinen bevorstehenden Alltagsverpflichtungen und notiere gleichzeitig die Dinge, die dir sehr wichtig sind – Freunde treffen, Zeit mit der Familie verbringen, gesunde Ernährung, Bewegung und schulische sowie berufliche Erfolge sichern.

    Umkreise nun die Punkte, welche du gern komplett streichen möchtest, um mehr freie Zeit für die wirklich bedeutsamen Dinge im Leben zu schaffen und um dich nicht selbst zu vergessen. Beachte aber, dass manche Verpflichtungen sein müssen.

  • Raus aus der Komfortzone

    Du wolltest schon immer einmal aus der Komfortzone ausbrechen, hast es aber noch nie gewagt?

    Aus Angst davor zu scheitern und vor anderen zu versagen?
    Dann wird es aber höchste Zeit. Auf die Plätze – fertig – los!

    In unserer Komfortzone fühlen wir uns sicher und geborgen. Alles, was du darüber hinaus tun möchtest, kostet dich Überwindung und Kraft. Wenn du aber in deiner vertrauten Umgebung sitzen bleibst, verändert sich dein Leben nicht. Du lernst nichts Neues kennen und deine Persönlichkeit entwickelt sich auch nicht weiter. Aber was passiert, wenn du doch einmal diese Zone verlässt?

    Ganz sicher – du sammelst viele wertvolle Erfahrungen und änderst deinen Blickwinkel. Du blickst ohne Scheuklappen über den Tellerrand und entwickelst dich automatisch weiter. Durch neue Erfolgserlebnisse fühlst du dich glücklicher und steigerst gleichzeitig dein Selbstwertgefühl – sei von deiner eigenen Stärke überzeugt.

  • Zeit für dich

    Schule, Beruf oder familiäre Verpflichtungen – wo bleibt deine Zeit?

    Oftmals funktionieren wir perfekt – als Schüler und Berufstätiger oder als Mutter und Vater. Am Abend nutzen wir die kurze Zeit für unsere Freundschaften und Partnerschaften. Nicht zu vergessen sind die kleinen Zeitfresser. Ein kurzer Blick aufs Handy, um noch schnell die Nachrichten zu beantworten, das Checken der Social-Media-Kanäle und noch schnell dem Nachbarn oder Freunden helfen, weil man wieder nicht „Nein“ sagen konnte. Und was ist mit uns?

    Vergiss einmal alles um dich herum und mach das, was dir gefällt. Versuche jeden Tag etwas zu tun, was dir Freude bereitet.

    Wir geben dir ein paar Tipps, die dir im Alltag helfen können, ausgeglichen zu sein.

    • Momente genießen – oftmals vergessen wir, einen glücklichen Moment einfach mal zu genießen. Wir leben im Hier und Jetzt und jeder Moment ist wertvoll – nutze ihn aus!
    • Vermeide Stress – versuche auch in stressigen Zeiten gelassen zu bleiben. Ein Entspannungsbad hilft manchmal wahre Wunder. Höre nebenbei am besten einen positiven Podcast.
    • Bewusst leben – viele Handlungen und Denkweisen finden in unserem Unterbewusstsein statt, damit wir uns nicht gleich bei jeder einzelnen Situation überfordert fühlen. Suche dir ganz bewusst aus, womit du deine wertvolle freie Lebenszeit verbringen möchtest. 
    • Sei erfolgreich – mit Achtsamkeit und kleinen Verlockungen lernst du deinen inneren Schweinehund charmant zu bekämpfen und kommst Schritt für Schritt von deinem Gewohnheitspfad ab.
    • Sei dankbar – suche nicht immer nach dem, was du hättest haben können. Zeige Dankbarkeit gegenüber dem, was du besitzt und sei dankbar gegenüber der Welt und deinen Mitmenschen. Das sorgt für ein stärkeres Wohlempfinden.

Die Einstellung macht's 

Studien haben gezeigt, dass unsere persönliche Einstellung und unser Selbstbild maßgeblich über unsere gesundheitliche Verfassung entscheiden.

Besonders spannend: Nicht die tatsächliche sportliche Aktivität ist aussagekräftig, wenn es um das Sterblichkeitsrisiko geht, sondern die gefühlte Gesundheit. Das heißt: Wer sich gesund fühlt, lebt länger. Menschen mit einer positiven Einstellung zum Älterwerden leben außerdem im Schnitt 7,5 Jahre länger als solche, die dem negativ entgegenblicken.

Wir erklären mit Hilfe von Experten, was dahintersteckt.