Bring dich in Lern-Form!

Dein Stresslevel ist hoch. Dein Energielevel ist niedrig. Dann wird es Zeit, daran etwas zu ändern.

Viele Schülerinnen und Schüler vergessen in stressigen Lernphasen, auch an sich zu denken. Wir geben dir hier ein paar Tipps, um fit und gesund durch die stressigen Zeiten zu kommen.

 

  • Bewegung bringt’s

    Bewegung ist die Grundlage für Konzentration und Lernerfolge.

    Du spürst es selber: Nach dem Sport ist dein Körper entspannter und hat mehr Energie. Besonders Ausdauersport fördert die Durchblutung im Gehirn. Mehr Sauerstoff im Hirn bedeutet auch mehr Gedächtnis- und Konzentrationsleistung. Dazu kommt, dass beim Sport jede Menge Glückshormone ausgeschüttet werden – Sport ist der reinste Stresskiller. Du bist fitter im Kopf und kannst konzentrierter lernen.

    Versuche auch in stressigen Lernphasen zwei bis drei Mal pro Woche Sport zu treiben. Das kann das Workout zu Hause sein oder der Besuch im Fitnessstudio. Wenn du Probleme mit der Motivation hast, probiere doch einmal einen unserer kostenlosen Gesundheitskurse. Ein knackiges Workout für zwischendurch findest du auf dem Arbeitsblatt.

  • Gesunde Ernährung

    Wenn die Zeit für eine ausgewogene Mahlzeit nicht reicht und die schnelle Fertigpizza täglich auf dem Speisezettel steht, läuft etwas falsch. Gesund und konzentrationsfördernd ist das nicht. Das gilt auch für das ständige Naschen zwischendurch – es hilft kurzfristig vor einer Prüfung, aber nicht beim Lernen. Dein Blutzuckerspiegel wird aus der Bahn geworfen und du fühlst dich schnell schlapp.

    Es gibt aber auch regelrechtes Brainfood: Nahrungsmittel, die gezielt deinen Körper und dein Gehirn pushen.

  • Was bringt dich weiter?
    • Fünf kleine Mahlzeiten über den Tag verteilt. So bleibst du anhaltend fit.
    • Wasser ist reinstes Brainfood. Dazu später mehr.
    • Frisches Obst, Fisch, Avocado, Trockenfrüchte, Salat und Gemüse, Eier, Vollkornnudeln oder Vollkornbrot. Sie alle sind wahre Energiebooster und pushen dich wesentlich länger als süße Snacks oder Energydrinks.
    • Ein Quark mit frischem Obst für zwischendurch. Das ist schnell gemacht, lässt sich gut variieren, schmeckt toll und versorgt dich lange mit Vitaminen und Mineralstoffen.
    • Finger weg vom Traubenzucker. Er bringt den Blutzuckerspiegel sehr schnell in die Höhe. Du fühlst dich fit, aber dein Körper wird überfordert. Er schüttet Insulin aus, welches Zucker abbaut. Die Folge: Du fällst nach 20 Minuten in ein Leistungsloch.
    • Regelmäßig kochen am Abend. Das macht Spaß und holt dich vom Lernstress runter. Am besten kochst du mit Freunden oder der Familie – denn soziale Kontakte tun einfach gut.
  • Trink dich fit

    Deine grauen Zellen können eine Weile ohne Nahrung auskommen, aber sie brauchen immer Wasser. Ungefähr zwei Liter Flüssigkeit benötigt unser Körper täglich, um optimal zu funktionieren. Fehlt dem Körper Wasser, funktioniert die Durchblutung des Gehirns nicht richtig und die grauen Zellen bekommen weniger Nährstoffe und Sauerstoff.

    Die Folge: Müdigkeit, Konzentrationsprobleme und Kopfschmerzen.

    Du musst aber nicht unbedingt nur Wasser trinken. Ungesüßte Tees oder Infused Water sind lecker und bringen Abwechslung.

  • Infused Water

    Die Infused-Water-Drinks sind schwer angesagt. Probiere doch mal dieses Rezept aus:

    1. Eine geschnittene Zitrone, eine halbe Handvoll Heidelbeeren und 5–8 Minzblätter in eine Kanne oder Karaffe geben.
    2. Mit einem Liter stillem Wasser oder Sprudel aufgießen.
    3. Mindestens eine Stunde ziehen lassen.
    4. Nach Belieben mit Eiswürfeln auffüllen und genießen. Deiner Phantasie sind keine Grenzen gesetzt! Noch mehr Inspiration findest du hier.

     

    Finger weg von Energydrinks! Sie sind voller Zucker, ungesund und wirken wie Traubenzucker eher kontraproduktiv.

  • Fit im Schlaf

    Schlaf ist wichtig. Viele Schülerinnen und Schüler haben gerade in Stressphasen Schlafstörungen. Das sollte nicht sein. Wer stressbedingt nachts wach liegt, ist am nächsten Tag zwangsläufig nicht fit. Denn im Schlaf regeneriert sich sowohl dein Kurzzeit- als auch dein Langzeitgedächtnis. Dafür braucht dein Gehirn aber auch Zeit – acht bis zehn Stunden sind optimal. Guter Schlaf schützt dein Herz-Kreislauf-System, du beugst Depressionen und Stimmungsschwankungen vor und reduzierst Fehler, wenn du ausgeschlafen bist.

    Gute Gründe, sich ein paar Tipps anzusehen, mit denen du dein Einschlafen verbessern kannst.

    • Bildschirm aus vor dem Schlafen. Smartphone, Tablet, PC oder Fernseher – sie alle sind nicht gut vor dem Einschlafen. Warum? Die blauen Wellenlängen des Lichts der Geräte wirken wachmachend. Besser ist es, 30 bis 60 Minuten vor dem Schlafen offline zu gehen und Entspannungsübungen zu machen.
    • Lass den Tag Revue passieren. Wer hat nicht schon im Bett gelegen und darüber gegrübelt, was alles am Tag schiefgelaufen ist? Mach diesen Prozess bewusst vorher. Setz dich hin und bring schriftlich Ordnung in deinen Tag.
    • Schaffe dir ein Einschlafritual. Der Mensch ist ein Gewohnheitstier. Suche dir ein Ritual, das entspannt und beruhigt. Probiere aus, was dir hilft: eine Tasse Tee oder eine Entspannungsübung, leichtes Yoga oder ...

     

    Fit in 7 Minuten? Wie das geht, erfährst du auf dem Arbeitsblatt.