Lernen will gelernt sein

Viele Schülerinnen und Schüler machen beim Lernen den gleichen Fehler – sie lernen einfach drauflos, haben keinen Plan und keine Strategie. Die Folge: Sie verlieren schnell die Übersicht, verzetteln sich im Lernstoff und verlieren die Motivation. Dabei könnten sie sich viel Arbeit mit der richtigen Arbeitsweise sparen.

Hier kommt der Lernplan ins Spiel. Einmal erstellt, gibt er dir und deinem Lernen eine Struktur.

Wie gehst du am besten vor?

Was kannst du konkret tun, um dein Lernen zu verbessern? Worauf musst du achten? Im Folgenden haben wir hilfreiche Tipps für dich zusammengestellt.

 

  • Verschaffe dir einen Überblick!
    • Was muss bis wann gelernt sein?
    • Wie viel Zeit bleibt dir?
    • Wie viel Zeit kannst du für den Lernstoff investieren?
    • Wie umfangreich ist der Lernstoff?
    • Hast du alle Unterlagen beisammen?
    • Kannst du dir Unterstützung bei Mitschülerinnen und Mitschülern holen?

     

    Je besser dein Überblick ist, desto zielgerichteter kannst du lernen.

  • Erstelle einen Lernplan!

    Eine kluge Planung hilft dir, Zeit zu sparen, Stress zu vermeiden und das Richtige richtig zu lernen. Plane deine Lernaktivitäten und stelle dir einen Lernplan auf. Eine Vorlage findest du auf dem Arbeitsblatt. Mit diesem Lernplan verlierst du nicht die Übersicht und verzettelst dich nicht.

    • Plane Freiräume. Plane deine Zeit so ein, dass Raum für Freunde und Familie, Hausarbeiten, lernfreie oder schlecht laufende Tage bleibt.
    • Setze dir realistische Ziele. Zu hoch angesetzte Ziele demotivieren – schau unsere Tipps zum Thema Motivation und Ziele an.
  • Mach mal Pause!

    Du musst zwischendurch auch an dich denken. Dein Gehirn ist nicht unendlich aufnahmefähig – ohne Erholung und Sauerstoff kann es nicht arbeiten. Eine gute Hilfe ist das BRAC-Prinzip. BRAC steht für Basic Rest Activity Cycle. Es besagt, dass eine Lernphase nicht länger als 90 Minuten dauern sollte; dann sind 15 Minuten Pause sinnvoll. Nach vier Stunden muss eine Stunde Pause drin sein.



Was sind sinnvolle Pausenaktivitäten?

 

Bewegung. Laufe zwei Runden durch den naheliegenden Park oder einmal um den Block. Zehn Minuten Yoga entspannen auch. Sieh dir dazu unsere Tipps zum Thema Entspannung an.

 

Schlaf. Powernapping ist das Mittel der Wahl. Es braucht etwas Übung, aber dann wirkt es wunderbar. Lege dich in ruhiger Umgebung hin, schließe deine Augen und versuche dich zu entspannen. Ein Wecker hilft dir, wieder zurückzukommen.

 

Brainfood. Gesunde Snacks sind reines Gehirnfutter. Ein kleiner Obstsalat macht dich fit für die nächste Lernsitzung.

 

Trinken. Wir alle neigen dazu, zu wenig zu trinken. Bei Stress wird das Trinken erst recht vergessen. Wasser, zuckerfreie Säfte, Tees oder Infused Water wirken. Probiere doch mal dieses Rezept.